Zwischen Baum und Borke: Die Kinder-Experten KiEZ Sachsen präsentieren waldpädagogische Angebote auf der Sächsischen Schulfahrtenkonferenz

Verfasst am 15. November 2017 12:50

Vielerorts ist die Klassenfahrtenplanung für das nächste Schuljahr im vollem Gange. Jährlich finden sich die organisierenden Pädagogen und interessierte Elternvertreter auf Einladung der Unfallkasse Sachsen zur Sächsischen Schulfahrtenkonferenz zusammen, um Rahmenbedingungen, pädagogische Ziele und Trends zu diskutieren.

Am Samstag, 18. November 2017, ist der Landesverband Kinder- und Jugenderholungszentren (KiEZ) in Sachsen ebenfalls in Dresden vertreten, um spezielle Angebote der fünf sächsischen KiEZe rund um das Thema „Waldpädagogik“ vorzustellen. Passend zum Konferenzmotto „Mehr Matsch. Kinder brauchen Natur.“ informieren Geschäftsführer Hardy Spitzner und sein Team über die Möglichkeiten der erlebnispädagogischen Arbeit in der freien Natur und geben gleichzeitig Impulse für konkrete Projekte. Auf der Sächsischen Schulfahrtenkonferenz präsentiert sich der Landesverband Kinder- und Jugenderholungszentren Sachsen gemeinsam mit den Partnern Deutsches Jugendherbergswerk Landesverband Sachsen, Sächsischer Landesverband der Schullandheime und Christliche Freizeitheime Sachsen, die gemeinsam als Arbeitsgruppe „Kinder- und Jugendreisen nach Sachsen“ unter dem Dach der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) agieren und ihre Potenziale bündeln.
 

Klassenspaß mitten in der Natur

„All unsere Einrichtungen haben eine optimale Lage, meist in unmittelbarer Nähe zum Wald, um das Klassenzimmer einfach mal vor die Tür zu verlegen,“ so Spitzner. „Unter Anleitung unserer bestens ausgebildeten Pädagogen können Schulklassen ihr Wissen spielerisch, spannend und vor allem mit viel Spaß erweitern. Lernen durch Erleben, begreifen durch Anfassen hat nicht nur bei Schülern nachweislich den größten Erfolg.“ Das bestätigt auch Katrin Trommer, Bereichsleiterin Bildung und Programm im KiEZ Waldpark Grünheide und staatlich zertifizierte Waldpädagogin: „Die Natur übt immer wieder eine große Faszination auf die Schüler aus. Mit unseren Angeboten, in der Natur sportlich, wissenschaftlich oder kreativ aktiv zu werden, wecken wir oft ganz neue Interessen und die Neugier der Kinder.“ Während des Konferenztages gewährt das KiEZ-Team auch ganz aktive Einblicke in die waldpädagogische Arbeit und lässt die Teilnehmer selbst ausprobieren, wie Wald sich anfühlt oder welche Kunstwerke aus  Naturmaterialien entstehen können. „Den meisten Pädagoginnen und Pädagogen ist der Trend ‚Zurück zu Natur und Wald’ bewusst, nur fehlt es ihnen oft an Ideen, wie dies konkret umgesetzt werden kann. Hier können wir auf unsere Erfahrungen der letzten Jahre verweisen und erfolgreiche Projekte zeigen. Beispielsweise was in den Rucksack gehört, wenn man mit der Klasse in den Wald geht, oder wie eine GPS-Route geplant werden kann und mit welchen Schritten die Kinder an die Natur herangeführt werden können“, erzählt Katrin Trommer.

Erholung und Lernen im Grünen – die KiEZe in Sachsen

Zum Landesverband Sachsen der Kinder- und Jugenderholungszentren zählen die KiEZe „Waldpark Grünheide“ im Vogtland, „Am Filzteich“ Schneeberg im Erzgebirge, „An der Grenzbaude“ Sebnitz in der Sächsischen Schweiz, „Querxenland“ Seifhennersdorf sowie „Am Braunsteich“ Weißwasser in der Oberlausitz. Die einstigen Pionierlager, heute modernisiert und bestens an die Bedürfnisse von Kindern angepasst, vereinen nicht nur Unterkünfte, Spiel- und Waldflächen in ihren Anlagen, sondern auch attraktive Freizeitmöglichkeiten wie Fußball- und Beachvolleyball-Plätze, Kletterparks, Tanz- und Sporthallen, Spielplätze und Freibäder bzw. Badeseen. Als außerschulischer Lernort finden Schulklassen hier optimale Rahmenbedingungen und ausgebildete Pädagogen, die Lernen durch Erleben in entspanntem Umfeld möglich machen.